Wie können Lebensmittel- und Getränkeunternehmen für die Nachfrage im Sommer skalieren
Für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie ist keine Jahreszeit so profitabel wie die Sommermonate. Sie können auch die größte Herausforderung für Unternehmen darstellen. Während kalte Getränke und saisonale Lebensmittel sich rasch aus den Regalen verkaufen, können sich die Anzahl der Bestellungen, Lieferungen und Liefererwartungen verdoppeln oder verdreifachen. Gleichzeitig drängen Einzelhändler darauf, dass Produkte rechtzeitig in den Regalen verfügbar sind, während Sie unter Druck stehen, die Kosten niedrig zu halten und Gewinnmargen zu sichern. Wie wird Ihre Marke, Ihr Hersteller oder Ihr Distributor diese Herausforderungen bewältigen und den Nachfrageschub managen? Sie müssen es schneller, besser und kosteneffizienter als je zuvor tun.
Unser Kunde Peterstaler Mineralquellen setzt im Sommer im Vergleich zum Winter nochmals mehr Getränke ab. Um die anhaltend große Nachfrage nach Mineralwasser besser bedienen zu können, lag das Hauptaugenmerk der Verantwortlichen auf dem Ausbau der Kapazitäten. In Bad Peterstal wurde eine zusätzliche Glasabfüllanlage mit einer Leistung von 36.000 Flaschen pro Stunde in Betrieb genommen. Dies ist bereits die dritte Linie am Hauptsitz des Unternehmens. Parallel wurde in Bad Rippoldsau eine neue Logistikhalle gebaut und eine Abfüllanlage für PET-Flaschen errichtet, die 35.000 Flaschen pro Stunde produzieren kann.
Das zeigt, die Sommermonate bringen einen Nachfrageschub nach Lebensmitteln und Getränken, Einzelhändler als auch Lieferanten müssen die höheren Volumina bewältigen.
Im Gegensatz zu anderen Branchen wirken sich saisonale Spitzen nicht auf alle Produktkategorien gleichermaßen aus. Produkte können eine begrenzte Haltbarkeit haben und die Nachfrage kann aufgrund saisonaler Schwankungen oder kurzfristiger Käufe variieren. Unabhängig vom Volumen erwarten Einzelhändler weiterhin eine genaue Verarbeitung von Bestellungen, pünktliche Lieferungen, konforme ASNs und korrekte Rechnungsstellung.
TrueCommerce bietet eine speziell für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie entwickelte Lösung für saisonale Spitzenzeiten. Die Supply-Chain-Automatisierung, EDI- und Händler-Konnektivitätslösungen von TrueCommerce bieten durchgängige Rückverfolgbarkeit in Einzelhandel, Großhandel und Foodservice-Kanälen.
Die Prognose der Nachfrage ist nicht die einzige Herausforderung. Unternehmen müssen ihre Abläufe weiterhin synchron halten, während das Volumen steigt. Dieser Volumenanstieg bringt automatisch mehr Bestellungen, Lieferungen und eine höhere Komplexität mit sich.
In Deutschland bedienen Hersteller außerdem eine komplexe Handelslandschaft (z. B. viele mittelständische Händler und gleichzeitig große Ketten). Alle haben unterschiedliche Vorgaben, strenge Prozesse und hohe Anforderungen an die Lieferzuverlässigkeit.
Wenn das Volumen steigt, geht es beim Skalieren von Abläufen nicht nur darum, mehr Bestellungen zu bearbeiten, sondern darum, wie nahtlos Ihre Systeme zusammenarbeiten. Für viele Lebensmittel- und Getränkeunternehmen bedeutet das, sicherzustellen, dass EDI eng in das ERP-System integriert ist, sodass Bestellungen, Lieferungen und Rechnungen automatisch zwischen Handelspartnern und internen Abläufen fließen.
Ohne diese Integration sind Teams oft gezwungen, wieder auf manuelle Prozesse zurückzugreifen, die die Auftragsabwicklung verlangsamen und während Spitzenzeiten Fehlerrisiken erhöhen.
Die größten Herausforderungen für Lebensmittel- und Getränkeunternehmen während der Hochsaison
1. Manuelle Eingaben. Wenn Teams Bestellungen noch manuell eingeben, Daten über mehrere Systeme hinweg validieren oder Händlerdokumente über getrennte Workflows verwalten, können steigende Volumen zum Problem werden. Unser Kunde Seafresh hat sich daher entschieden, die TrueCommerce EDI-Lösung in das Oracle ERP-System und die WMS-Lösung des Unternehmens zu integrieren. Das vermeidet zeitintensive, manuelle Eingaben und eventuelle Fehler.
2. Bestandsdruck ist ein weiteres Problem. Das Gleichgewicht zwischen Verfügbarkeit und Überbestand ist eine der größten Herausforderungen. Unternehmen benötigen eine bessere Transparenz darüber, was bestellt wurde, was versendet wurde und welcher Bestand tatsächlich über ihre Kanäle und Partner hinweg verfügbar ist.
Wo manuelle Prozesse zuerst versagen
Prozesse können genau an den Punkten versagen, an denen Geschwindigkeit und Koordination am wichtigsten sind. Dies gilt insbesondere für manuelle Auftragsverarbeitung, die manuelle Erstellung von Versanddokumenten, manuelle Qualitätsprüfungen sowie manuelle Kommunikation mit Lagern und 3PL-Anbietern.
Nachfragespitzen bringen keine neuen Herausforderungen für Ihr System, sie skalieren lediglich die bestehenden Schwierigkeiten und Probleme.
Wie EDI Lebensmittel- und Getränkeunternehmen hilft, die Händlernachfrage zu skalieren
Da die Nachfrage nach Lebensmitteln und Getränken in Spitzenzeiten steigt, suchen Unternehmen nach Möglichkeiten, diese effizienter zu bewältigen. Durch die Automatisierung des Austauschs von Dokumenten, die Handelspartner, Einzelhändler, Distributoren und Lieferanten ohnehin anfordern – wie Bestellungen, ASNs, Rechnungen, Prognosen und andere lagerbezogene Nachrichten – kann TrueCommerce Ihre Supply-Chain-Workflows vereinfachen und optimieren.
Erfahren Sie, wie TrueCommerce Ihre Supply-Chain-Workflows in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie automatisieren kann.
Automatisierung in der EDI-Verarbeitung ist während der Hochsaison wertvoller denn je. Besonders Batch-Automatisierung und die Reduzierung manueller Neueingaben schaffen Mehrwert. Automatisierung ermöglicht es Ihrem Unternehmen, das höhere Transaktionsvolumen der Einzelhändler effizient zu verarbeiten. Effiziente Verarbeitung in geschäftigen Zeiten erlaubt es Ihrem Unternehmen, sich auf Ausnahmen zu konzentrieren, anstatt alltägliche Transaktionen zu bearbeiten.
Warum ERP-verbundene Automatisierung ebenfalls die passende Lösung ist.
Selbst am Ende des Sommers verlangen Einzelhändler weiterhin nach saisonalen Produkten – von Badebekleidung und Grillartikeln bis hin zu Sommergetränken. Ein integriertes ERP-System reduziert die Fehlerquote, indem es Bestellungen in Echtzeit in Geschäftssysteme überträgt und Informationen wie Versanddaten und Rechnungsbuchungen aktuell hält. „Durch die Beseitigung manueller, fehleranfälliger Prozesse konnten wir das Risiko verringern und das Team wieder auf Aufgaben konzentrieren, die dem Unternehmen bei unserem weiteren Wachstum einen Mehrwert bieten können“, sagte Tim Hunter von Seafresh
Automatisierung ist am wertvollsten, wenn sie mit den Kernfunktionen Ihres Unternehmens nahtlos verbunden ist. TrueCommerce schafft Mehrwert durch Automatisierung, indem es EDI- und Supply-Chain-Automatisierung mit Ihrem bestehenden ERP oder anderen Geschäftsanwendungen verbindet, um Auftragsverarbeitung, Fulfillment und Rechnungsstellung zu automatisieren.
Hier sind einige Tipps zur Vorbereitung auf steigende Nachfrage:
1. Identifizieren Sie alle Anforderungen von Einzelhändlern und Distributoren für die Hochsaison. Es ist schmerzhaft, erst im Nachhinein zu erfahren, dass bestimmte Anforderungen an ASN, Kennzeichnung oder Rechnungsstellung bestehen, die Ihr aktueller Prozess nicht erfüllen kann.
2. Testen Sie den Order-to-Ship-Prozess. Validieren Sie die Übertragung von Bestellungen, Lagerkommunikation und Rechnungen innerhalb der Systeme und mit Handelspartnern.
3. Stellen Sie den Zugriff auf erforderliche Rückverfolgbarkeits- und Versanddaten sicher. Wenn Sie normalerweise Chargen-, Verfalls-, Versand- oder Partnerinformationen selbst erfassen und manuell in Ihr System eingeben, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, Prozesse zu verbessern, um das erhöhte Volumen während der Hochsaison zu bewältigen.
4. Stellen Sie sicher, dass verbundene Workflows zwischen dem ERP-System Ihres Unternehmens, Ihrem Lager oder Distributionszentrum und 3PL-Anbietern bestehen. Vernetzte Workflows sind während der sommerlichen Hochsaison und in allen Zeiten erhöhter Nachfrage entscheidend.
5. Vorbereitung auf den nächsten Volumenanstieg. Was würde passieren, wenn das Volumen nächsten Monat steigt? Wo wäre der größte Engpass in Ihrem Unternehmen? Bei der Auftragserfassung, ASN, Lagerkoordination oder Buchhaltung und Abrechnung? Die Identifizierung des Bereichs mit dem größten Wert ist entscheidend, um die größten Verbesserungsmöglichkeiten zu finden. Auf diese Themen konzentriert sich TrueCommerce, um Lebensmittel- und Getränkeunternehmen bei der Umsetzung von Initiativen zur Modernisierung der Lieferkette rund um EDI, Rückverfolgbarkeit und stärker vernetzte Geschäftsprozesse zu unterstützen.
TrueCommerce hilft großen und schnell wachsenden Lebensmittel- und Getränkeunternehmen, ihre Liefer- und Einzelhandelsabläufe zu optimieren, indem manuelle Arbeit im Zusammenhang mit Omnichannel-Handel eliminiert, Geschäftsprozesse automatisiert und Innovation ermöglicht wird.
TrueCommerce verbindet Lebensmittel- und Getränkeunternehmen mit ihren Partnern, Kunden, Lieferanten und Distributoren, um eine wirklich vernetzte Lieferkette zu schaffen. Bleiben Sie der saisonalen Nachfrage voraus und halten Sie Ihre Lieferkette reibungslos am Laufen. Entdecken Sie, wie TrueCommerce Lebensmittel- und Getränkeunternehmen mit den Werkzeugen unterstützt, die sie benötigen, um mit Zuversicht zu skalieren:
Abschließende Gedanken
Während steigende Nachfrage eine Chance für Wachstum und höhere Einnahmen für Lebensmittel- und Getränkeunternehmen darstellen kann, kann sie leicht zur Katastrophe werden, wenn die Lieferkette nicht mit dem Anstieg mithalten kann. Mehr Kapazität zu haben ist das eine, mehr Kontrolle zu haben etwas anderes.
Durch die Automatisierung der Transaktionen, die für Ihr Unternehmen wirklich wichtig sind, können große Vorteile erzielt werden, indem zentrale Workflows vor dem Höhepunkt der Sommernachfrage gesteuert werden.
Und der Sommer ist nur ein Beispiel für saisonale Spitzen, Black Friday und Weihachten klopfen schon an die Tür! Sprechen Sie noch heute mit unseren Expert innen.