Nach zwei Jahren hat ILVA den Onboarding-Prozess für Lieferanten abgeschlossen und dabei mehr als 220 Lieferanten eingebunden. Sämtliche Lieferanten tauschen ihre Geschäftsdokumente nun per EDI aus, sodass ILVA Bestellungen nicht mehr über eine Mischung aus EDI, E-Mail und PDF abwickeln muss. Die 125.000 Bestellpositionen von ILVA werden heute von zwei Vollzeitmitarbeitern verwaltet, die die Hälfte ihrer Arbeitszeit anderen Aufgaben widmen.
Insgesamt konnte ILVA den manuellen Arbeitsaufwand um mehr als 80 % reduzieren. Dadurch wurden beträchtliche interne Ressourcen frei, die nun für andere wichtige IT-Prioritäten eingesetzt werden können. Neben der drastischen Verringerung des manuellen Aufwands hat ILVA auch die Datenqualität verbessert.
Kim Nisted, Einkaufsleiter bei ILVA, erklärt: „Es ist zwar schwierig, Datenqualität zu beziffern, aber sie hat sich zweifellos verbessert, da weder wir noch unsere Lieferanten manuelle Dateneingaben vornehmen müssen – ein Prozess, bei dem leicht Fehler unterlaufen.“
Obwohl ILVA den Großteil seiner EDI-Abläufe ausgelagert und automatisiert hat, bleibt die Transparenz der Geschäftsprozesse ein wichtiges Anliegen. ILVA möchte Abweichungen bei den Lieferzeiten der Lieferanten überwachen können. Bei Lieferverzögerungen muss das Unternehmen Alternativen finden, um sicherzustellen, dass die Kunden ihre Ware dennoch erhalten.