Dropshipping-Integration verbindet Ihren Webshop, Ihr ERP-System, Lieferanten und Kunden über den automatisierten Dokumentenaustausch. Ein Dropshipping ist jeder Auftrag, den ein Lieferant direkt an Ihren Kunden in Ihrem Namen ausführt, ohne dass Sie den Bestand halten. Anstatt den Bestand zu verwalten, konzentriert sich Ihr Unternehmen auf Bestellungen, Rechnungen und die Kundenbeziehung. Durch die Automatisierung von Dokumentenabläufen mit EDI können Unternehmen manuelle Arbeit reduzieren, die Sichtbarkeit verbessern und große Produktportfolios effizient verwalten, ohne den Lagerbestand zu halten.
Was ist Dropshipping?
Dropshipping ist ein Fulfillment-Modell, bei dem Produkte direkt vom Lieferanten an den Kunden geliefert werden. Ihr Unternehmen verkauft das Produkt, aber Sie müssen keinen Bestand kaufen oder lagern, bevor ein Kunde eine Bestellung aufgibt.
Sobald eine Bestellung eingegangen ist, erfüllt der Lieferant die Bestellung in Ihrem Namen, während Ihr Unternehmen weiterhin für die Kundenbeziehung, die Rechnungsstellung und das Bestellmanagement verantwortlich bleibt.
Warum nutzen Unternehmen Dropshipping?
Dropshipping wird häufig von Unternehmen genutzt, die eine große Produktpalette anbieten möchten, ohne in Lagerbestand oder Lagerfläche zu investieren.
Dieses Modell ist besonders attraktiv für Unternehmen mit vielen Lieferanten und umfangreichen Produktkatalogen, da es ihnen ermöglicht, ihr Angebot zu erweitern und gleichzeitig das Lagerbestand zu reduzieren.
Wie funktioniert ein Dropshipping-Ablauf?
Der folgende Ablauf zeigt, wie Dokumente zwischen allen beteiligten Parteien in einem typischen Dropshipping-Setup ablaufen.

Schritt 1: Bestellung vom Webshop erhalten
Der Prozess beginnt, wenn ein Kunde eine Bestellung über einen Webshop aufgibt.
Der Webshop sendet eine Verkaufsbestellung an Ihr Unternehmen, die von Ihrem ERP-System empfangen und verarbeitet wird.
Schritt 2: ERP erstellt eine Bestellung
Wenn das Produkt nicht auf Lager ist, erstellt das ERP-System automatisch eine Bestellung (PO) und sendet sie an den Lieferanten.
Die Bestellung enthält die Versandadresse des Kunden, sodass der Lieferant direkt an den Endkunden versenden kann.
Schritt 3: Der Lieferant erhält die Bestellung
Der Lieferant erhält die Bestellung und bereitet die Lieferung vor.
Obwohl die Waren an den Kunden geliefert werden, bleibt Ihr Unternehmen der Geschäftspartner und verwaltet weiterhin die Transaktion.
Schritt 4: Der Lieferant sendet eine Bestellbestätigung
Der Lieferant sendet eine Bestell-ACK, die bestätigt, dass er die Bestellung erfüllen kann.
Diese Informationen können dann mit dem Webshop geteilt werden, um den Bestellstatus aktuell zu halten.
Schritt 5: Der Lieferant sendet eine ASN
Bevor die Lieferung eintrifft, sendet der Lieferant eine Vorabversandmitteilung (ASN).
Dieses Dokument enthält Versanddetails und kann verwendet werden, um den Webshop und den Kunden darüber zu informieren, dass die Bestellung unterwegs ist.
Schritt 6: Der Lieferant sendet eine Rechnung
Der Lieferant schickt eine Rechnung an Ihr Unternehmen.
Obwohl der Lieferant die Bestellung erfüllt, bleibt die Geschäftsbeziehung zwischen Ihrem Unternehmen und dem Lieferanten bestehen.
Schritt 7: Webshop und Kunde erhalten Updates
Mit den vom Lieferanten erhaltenen Informationen kann Ihr Unternehmen Folgendes senden:
- Bestellbestätigungen
- Erweiterte Versandhinweise (ASNs)
- Rechnungen
Dies hilft, sowohl den Webshop als auch den Kunden während des gesamten Fulfillment-Prozesses informiert zu halten.
Welche Dokumente werden in einer Dropshipping-Integration verwendet?
| Dokument |
Zweck |
| Verkaufsauftrag (SO) |
Bestellung vom Webshop erhalten |
| Bestellung (PO) |
Bestellung an den Lieferanten gesendet |
| Order ACK |
Bestätigung vom Lieferanten |
| ASN |
Versandbenachrichtigung |
| Rechnung |
Abrechnungsdokument |
| Katalog |
Produktinformationen und Preisgestaltung |
| Bestandsstatus |
Aktualisierungen zur Produktverfügbarkeit |
How do product catalogues and inventory updates work?
Viele Dropshipping-Unternehmen verlassen sich auf Katalog- und Bestandsdaten von Lieferanten.
Lieferanten können Kataloginformationen und Aktualisierungen der Lagerverfügbarkeit bereitstellen, die dann mit Webshops geteilt werden können, um die Produktinformationen genau und aktuell zu halten.
Dies hilft sicherzustellen, dass Kunden bei Bestellungen genaue Produktinformationen und Lagerbestände sehen.
Wie funktionieren Produktkataloge und Bestandsupdates?
Viele Dropshipping-Unternehmen verlassen sich auf Katalog- und Bestandsdaten von Lieferanten.
Lieferanten können Kataloginformationen und Aktualisierungen der Lagerverfügbarkeit bereitstellen, die dann mit Webshops geteilt werden können, um die Produktinformationen genau und aktuell zu halten.
Dies hilft sicherzustellen, dass Kunden bei Bestellungen genaue Produktinformationen und Lagerbestände sehen.
Welche Herausforderungen stehen Unternehmen beim Dropshipping gegenüber?
Obwohl Dropshipping die Notwendigkeit des Lagerbestands eliminiert, kann es neue operative Herausforderungen mit sich bringen.
Häufige Herausforderungen sind:
- Verwaltung großer Zahlen von Lieferanten
- Manuelle Aktualisierung von Produktkatalogen
- Aufrechterhaltung einer genauen Bestandsübersicht
- Erhalt von Lieferanteninformationen über PDFs statt strukturierter Daten
- Verwaltung von Lieferanten, die EDI nicht unterstützen
- Manuelle Handhabung von Rechnungs- und Bestellstatus-Updates
In einigen Branchen, wie der Mode, arbeiten Unternehmen oft mit vielen kleineren Lieferanten zusammen, die über unterschiedliche digitale Fähigkeiten verfügen. Dies führt oft zu manueller Dokumentenbearbeitung und zusätzlicher administrativer Arbeit.
Wie EDI Dropshipping für Lieferanten und Einzelhändler automatisiert
EDI hilft dabei, die Kommunikation zwischen Ihrem Webshop, ERP-System und Lieferanten zu automatisieren.
Anstatt Dokumente manuell auszutauschen, kann EDI folgendes automatisieren:
- Erstellung von Bestellungen
- Bestellbestätigungen
- ASN-Kommunikation
- Rechnungsaustausch
- Katalogaktualisierungen
- Aktualisierungen des Bestandsstatus
Dies hilft, die manuelle Verwaltung zu reduzieren und gleichzeitig die Sichtbarkeit im gesamten Dropshipping-Prozess zu verbessern.
Für Lieferanten, die EDI noch nicht unterstützen, verwalten Unternehmen diese Dokumente in der Regel manuell, weshalb EDI für Dropship-Lieferanten zunehmend eine Onboarding-Anforderung für Lieferanten ist und keine optionale Funktion.
Wichtige Erkenntnisse
- Dropshipping ermöglicht es Lieferanten, Produkte direkt an Kunden zu verschicken.
- Ihr ERP kann automatisch Bestellungen erstellen, wenn Webshop-Bestellungen eingehen.
- Gängige Dropshipping-Dokumente umfassen Verkaufsaufträge, Bestellungen, Bestellbestätigungen, ASNs, Rechnungen, Kataloge und Bestandsupdates.
- EDI hilft dabei, die Kommunikation zwischen Webshops, Lieferanten und ERP-Systemen zu automatisieren.
- Unternehmen können ihr Produktangebot erweitern, ohne die Lagerkapazität zu erhöhen.